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Forschung wird vernachlässigt

Europa verfüge über herausragende Universitäten und Spitzenforschung, allerdings werde diese Forschung oft nicht im gleichen Umfang verwertet wie beispielsweise in den USA, heißt es von Seiten des Veranstalters. Dabei hätte Europa das Potential, bei Zukunftstechnologien wie Quantencomputing, Wasserstoff, Klimatechnologien oder 5G eine führende Rolle einzunehmen und sich damit seine Technologiesouveränität in diesen Bereichen zu sichern, zeigt man sich überzeugt.

Denkanstöße von Expert:innen

Um dieses Potential auszuschöpfen, sei es allerdings notwendig, Bedingungen zu schaffen, welche akademische Ausgründungen fördern und erfolgreiche Gründer:innen mit ihren Spin-offs auch in Europa halten. In Österreich seien (unter anderem auf Initiative von Spin-off Austria) bereits erste Schritte in diese Richtung unternommen worden. Nun gelte es, auf diesem Momentum aufzubauen und die Spin-off Strategie nachhaltig weiterzuentwickeln. Bei der Spin-off Austria Konferenz werden von internationalen Expert:innen dazu Denkanstöße für eine weitere Verbesserung der österreichischen und europäischen Spin-off Strategie diskutiert und Lösungsansätze für die drängendsten Probleme erarbeitet.

Zu den Vortragenden zählen neben vielen anderen die Firmengründer:innen und Investoren:innen Hermann Hauser (Acorn/ARM, Amadeus Capital), Herbert Gartner (eQventure), Andreas von Bechtolsheim (Sun Microsystems, Google), Jeannette zu Fürstenberg (La Famiglia VC), Martin Bruncko (Binance) und Jason Whitmire (BlueYard Capital). Die Policy-Perspektive der Europäischen Union wird von hochrangigen Mitgliedern des European Innovation Council (EIC) vertreten, unter anderem Keith Sequeira, Stéphane Ouaki und Cornelius Schmaltz. Organisiert wird die Spin-off Austria Konferenz von der Hermann Hauser Investment GmbH, I.E.C.T. – Hermann Hauser und eQventure in Zusammenarbeit mit dem Rat für Forschung und Technologieentwicklung